
D/GB 2007; 99 Min.; Regie: Alastair Fothergill und Mark Linfield
„Man kann nur staunen ob der den Atem verschlagenen Bildgewalt dieses gelungenen Experiments, das auf der großen Leinwand seine Faszination entfaltet.“ BR-Online
Von hungrigen Eisbären belauert - bei minus 30 Grad, sechs Wochen lang in der Einöde einer norwegischen Insel: englische Tierfilmer müssen hart im Nehmen sein. Doch die Mühe hat sich gelohnt.40 Kamerateams haben an über 200 Drehorten in 26 Ländern fünf Jahre gedreht. „Unsere Erde“ ist der teuerste Naturfilm aller Zeiten aber auch einer der schönsten. Der durch den Naturfilm „Deep Blue“ bekannt gewordene Regisseur Alastair Fothergill wil mit seinem neuen Werk auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam machen. „Der Eisbär ist das größte Raubtier der Welt“, so Fothergill, „aber er ist verloren in der Weite des Ozeans. Er stirbt, wenn er kein festes Eis mehr findet. Es ist unglaublich, dass ein Tier, dass in der absoluten Wildnis lebt und kaum gejagt wird durch die Klimaerwärmung in den nächsten 30 Jahren aussterben könnte. Der Eisbär ist das Symbol für die dramatische Veränderung unserer Erde.“ „Unsere Erde ist einmalig schön, aber das könnte sich bald ändern.“ Das ist die Botschaft dieses Films. Eine Reise von Pol zu Pol, die in Hochglanzbildern unseres Planeten schwelgt und dabei die Folgen des Klimawandels dokumentiert.